Portugal

Wo im Südwesten Europa endet, liegt das kleine Land Portugal. Als einstige Weltmacht blickt es auf eine stolze Seefahrtsgeschichte zurück. Schroffe Klippen, feinsandige Strände, verträumte Dörfer, prunkvolle Gebäude, grüne Weinanbaugebiete und goldene Ebenen, zählen zu den landschaftlichen Impressionen. Die lebensfrohen und freundlichen Bewohner tragen dazu bei, Portugal immer wieder neu zu entdecken.

Sizilien

Die grösste Insel des Mittelmeers hat im Laufe der Geschichte, dank seiner strategisch bedeutenden Lage, viele fremde Eroberer angezogen. Als Ergebnis ist eine vielfältige und reiche Kulturlandschaft entstanden. Dazu gehören etwa die Baudenkmäler aus römischer und griechischer Zeit. Die landschaftliche Schönheit besticht durch vielfältige Formen und wird dominiert durch den Ätna, den grössten, noch aktiven Vulkan Europas. Die lebensfrohe und gastfreundliche Art der Sizilianer wird dem Besucher von Sizilien in Erinnerung bleiben.

Estland

Fernab vom Massentourismus hat es Estland geschafft, durch die Verbindung von Geschichte und Moderne, den Besucher mit positiven Impressionen zu begeistern. Tallinn, als ehemalige Hansestadt, wartet mit zahlreichen mittelalterlichen Sehenswürdigkeiten. Seit der Wiedererlangung der Unabhängigkeit herrscht Aufbruchstimmung und die weltoffene Stadt verbreitet ein angenehmes Flair. Auf dem Land geht es wesentlich beschaulicher zu. Grosse Gebiete unberührter Landschaft, endlose Wälder, Felder, Weiden und Moorflächen begeistern den Naturliebhaber. Die einstigen Eroberer des Landes kamen aus Ost und West, deren Einfluss noch heute, etwa an den russisch-orthodoxen Kirchen mit Zwiebeltürmen, erkennbar ist. Estland ist eine Reise wert.

Nordspanien

Eine Reiseregion, die mehr bietet, als Sonne, Meer und Strand. Von Westen nach Osten sind das Galicien, Asturien, Kantabrien und das Baskenland. Das etwas andere Spanien begeistert durch hohe Bergketten, wilde Küsten, grüne Landschaften und interessante Städte. Die Gaita, ein Dudelsack, verweist auf die kulturelle Verbindung zu den Kelten. In Galicien wird das Überirdische, in Form von Mythen, mit den Naturgewalten verbunden. Die gesprochene Sprache in Galicien ähnelt mehr dem Portugiesischen, als dem Spanischen. Die baskische Sprache ist ganz andersartig und hat sich über Jahrhunderte erhalten. Mit dem Guggenheim Museum hat sich Bilbao, als frühere Industriestadt, zu einem kulturellen Anziehungspunkt entwickelt. Städte mit alten Sakralbauten bieten weitere Möglichkeiten für  Entdeckungen.

Madeira

Weihnachten auf der Blumeninsel im Atlantik

Die Insel Madeira liegt etwa auf der Höhe der marokkanischen Stadt Casablanca. Sie ist wie die anderen atlantischen Archipele (Azoren, Kanaren, Kapverden) durch Vulkanismus entstanden. Die grüne, üppige Naturlandschaft von Madeira faszinierte seit der Entdeckung im 15. Jh. Seefahrer, Bauern, Händler und Künstler. Jede Siedlergeneration pflanzte Neues, legte Felder und Gärten an, grub Terrassen und Wasserkanäle in die steilen Hänge. Im Laufe der Jahre wichen die Lorbeerwälder Bananenpflanzungen, Hortensiengärten und von Palmen beschattete Parks.
Was macht der Zauber dieser Insel aus? Ihre üppige Natur mit einer unglaublichen Blütenpracht. Die steilen, von Felsgipfeln bekrönten Berge. Wer gerne wandert erlebt Madeira als Paradies, entlang der Levadas oder auf Klettersteigen, durch Urwälder oder über kahlen Fels. Urlauber mit Sehnsucht nach ungetrübter Sonne kommen nicht ganz auf ihre Rechnung. Fast immer ziehen sich an den steilen Bergflanken Wolken zusammen und nicht selten kommt es zu heftigen Regenfällen. Aber genau das sorgt dafür, dass diese Insel nie langweilig wird, sondern immer aufs Neue herausfordert mit Natur pur.
Weihnachten auf Madeira war ein einmaliges Erlebnis.

Island

Eyja úr ís og eldi – Insel aus Feuer und Eis

Island, eine Insel die von den Elementen Feuer und Wasser beherrscht wird. Sie liegt näher am nördlichen Polarkreis, als am europäischen Festland. Von Mitteleuropa aus gesehen, ist Island kaum mehr im Blickfeld: ein kleiner Flecken, mitten im Atlantik. Stärker geprägt von den Kräften der Natur als von den Menschen die dort leben.
An der Nahtstelle zwischen den beiden Kontinentalplatten von Europa und Nordamerika
entstehen ständig neue Vulkane und Verwerfungen, schneiden sich Geysire durch die Gletscher, bringen heisse Quellen das Meerwasser zum Kochen, die von schwarzen Schloten auf dem Meeresgrund gespeist werden. Ein schroffes, karges, abweisendes Land? Nein!
Die unverfälschten Schönheiten Islands lassen den Reisenden staunen: Ein ungeahnter Weitblick in eine begeisternde Landschaft, mit außerordentlichen und raschen Licht- und Farbwechseln. Bisweilen führt auch Nebel zu einer dämonischen Verschleierung und regt die Phantasie an. Die Birkenwälder im Tiefland kontrastieren mit weiten, menschenleeren Kies- und Lavawüsten, die sich im Landesinneren ausbreiten. Oder, wer denkt beim Anblick der großartigen Wasserfälle, bei der Erwartung eines Geysirausbruchs, der Betrachtung eines Vogelfelsens, oder auf einer Wanderung durch die Fjorde noch an die ungelösten Probleme des heimischen Alltags? Man vergisst sie und kommt zu einer beglückenden Ruhe.

Azoren

Die Azoren, neun Inseln im Atlantik, zwischen Alter und Neuer Welt, sind eher als „Wetterküche Europas“ denn als Reiseziel bekannt. Die sprichwörtlichen „vier Jahreszeiten“ am Tag halten den Massentourismus fern. Wer jedoch das launische Wetter in Kauf nimmt, wird von den Inseln fasziniert sein. Alle sind vulkanischen Ursprungs. Ihre Existenz verdanken sie der Tatsache, dass hier drei tektonische Platten aufeinandertreffen. Mächtige Vulkane, deren riesige Kraterränder sich als langgestreckte Bergrücken erheben, bestimmen das Landschaftsbild. Auf den Inseln beweist eine wilde, merkwürdig unruhige Landschaft, mit Kraterseen, Grotten und Solfataren, dass die Erde noch lange nicht zur Ruhe gekommen ist. In der Weite des Hochlandes finden sich noch urwaldähnliche Bereiche, die mit der für die Azoren typischen Strauchvegetation aus Baumheide, Wacholder und Lorbeer bedeckt sind. In niedrigen Lagen erstreckt sich sanftes Hügelland mit Viehweiden und Felder, unterteilt mit schier endlosen Mäuerchen aus aufgeschichteten Lavasteinen. Mächtige Lavaströme haben sich an den Küsten ins Meer ergoßen und eine urzeitliche Atmosphäre geschaffen. Die Kleinstädte, meist an der Küste angesiedelt, mit den traditionell weiß getünchten Häusern, tragen zum Reiz der Inseln bei.
„Das Ende einer Reise ist nur der Anfang einer neuen.“ Deshalb werden auch wir wiederkommen, um sich in der Schönheit und der Einsamkeit dieser Inselwelt frei und glücklich zu fühlen.