Aruba

Aruba ist die kleinste der drei ABC-Inseln (Aruba, Bonaire und Curaçao). Kilometerlange, feinsandige, weisse Strände, die zu den schönsten der Welt zählen, liegen an der Süd- und Westküste, während schroffe Klippen das Landschaftsbild der Nordküste prägen. Die Topographie und die Vegetation sind eher untypisch für eine Karibikinsel. Charakteristisch für das Landesinnere sind Sträucher, Kakteen und bizarre Felsformationen. Der kegelförmige Hooiberg, mit einer Höhe von 168 m, erhebt sich markant aus der flachen Landschaft. Oranjestad, die Inselhauptstadt, gilt als Einkaufsparadies für die vielen Passagiere der Kreuzfahrtschiffe.

Curaçao

Die Karibikinsel Curaçao liegt ca. 60 km vom Festland des nördlichen Venezuela. Als eigenes Land bildet sie einen nach innen autonomen Gliedstaat des Königreichs der Niederlande. Unverkennbar ist die holländische Vergangenheit in der Hauptstadt Willemstad zu erkennen. Fast täglich wird sie von riesigen Kreuzfahrtschiffen angesteuert und im bedeutenden Überseehafen herrscht reger Frachtverkehr. Trocken, heiss, staubig und windig,  passt Curaçao nicht in das gängige Bild „der Karibik“. Doch trotzdem fasziniert die kontrastreiche Insel den Besucher mit ihrem Charme

Kuba im Umbruch

Ein nicht ganz ernstgemeinter Nachruf

Kubareisende rechnen mit einer ganzen Reihe von bestimmten Eindrücken: Palmen und Strände, Tabak und Rum, Ananas und Peso, Castro und Hemingway. Wer die Touristenzentren gar nicht, oder nur für organisierte Ausflüge verlässt, dem wird die Bestätigung des üblichen Klischeedreiklangs: Salsa, Strand, Sozialismus und „All inclusive“ garantiert. Kulturschocks bleiben also weitgehend jenen vorbehalten, die sich aufmachen, das Land auf eigene Faust zu entdecken. Aber sind es wirklich „Kulturschocks“ ? Eine sechsspurige Autobahn mit Pferdefuhrwerken? Plattenbauten in Palmenhainen? Rostige, sowjetische Uralttechnik am Stadtrand? Lebensmittelkarten, die zu umgehen man sich zu helfen weiss? Selbstgezimmerte Gästezimmer mit Familienanschluss? Verfallene Kolonialvillen mit Untermieter? Fidel und Che, omnipräsent wie eh und je? Klar doch, oder doch nicht?

„Lerne lachen ohne zu weinen“, nirgendwohin passte es besser, als zu jenem Kuba, das wir erlebt haben, mit Rumba, Mambo, Cha Cha Cha und einem tiefen Schluck „Havanna Club“.