Brasília

Die Entstehungsgeschichte der Hauptstadt von Brasilien ist weltweit einmalig: Geplant auf dem Reissbrett, errichtet in nur vier Jahren Bauzeit, im Herzen des riesigen Landes, an der Kreuzung zweier Feldwege. Dem Städteplaner Lúcio Costa und dem Architekten Oscar Niemeyer ist es gelungen, mit dem Projekt Brasília, ein in architektonischer Hinsicht aussergewöhnliches Werk zu realisieren. Moderne Gebäude, die von grossen Freiflächen umgeben sind, prägen das Bild des Verwaltungsbezirks. Seit dem Jahre 1987 ist Brasília ein Weltkulturerbe der UNESCO.

Dresden

Auch im Winter, wenn der Touristenstrom etwas abflaut, ist es ein Erlebnis, die altehrwürdige Residenzstadt Dresden zu besuchen. Nach einer sehr bewegten Geschichte, unter anderem mit der fast vollständigen Zerstörung während des 2. Weltkrieges, zeigt sich das Stadtbild fast wieder in der alten Schönheit.
Wegen den kunstvoll gestalteten Bauwerken und Gebäudeensembles wird die Stadt auch als „Florenz des Nordens“ bezeichnet. Berühmte Persönlichkeiten sind hier geboren worden, oder haben in Dresden gewirkt. Mit der Fülle an Sehenswürdigkeiten und dem umfangreichen Angebot an kulturellen Veranstaltungen gibt es für den Besucher viel zu entdecken.

Lissabon

Am hügeligen Ufer des Tejo, unweit des Atlantiks gelegen, versprüht die Hauptstadt von Portugal einen maroden Charme, wie kein anderer Ort. Dank der Entdeckung von neuen Handelswegen und der nachfolgenden Errichtung von überseeischen Niederlassungen wurde Lissabon im 15. Jh. zum Welthandelszentrum. Die Zeit der kulturellen und wirtschaftlichen Blüte dauerte allerdings nicht lange. Es folgten Jahre der Stagnation, die Diktatur, die Unruhen nach der Revolution und im Jahre 1988 ein Grossbrand.
Trotz grossen Anstrengungen zur Sanierung der historischen Substanz gibt es immer noch einzelne Quartiere, die ihr ursprüngliches Aussehen behalten haben und das typische Lissabon von früher zeigen. Zahlreiche Gebäude und Monumente erinnern an die glorreichen Zeiten der Entdeckungen.
Heute herrscht in der Stadt rege Geschäftigkeit und neben dem Erhalt der geschichtsträchtigen Orte gibt es auch Platz für moderne Anlagen. Lissabon, eine Stadt wo man gerne unterwegs ist.

Valencia

Für Individualreisende ein ideales Ziel, weil es noch keine von Touristen überfüllte Stadt ist. Nur selten muss man Schlange stehen, falls man eine Kirche oder ein Museum besuchen möchte. Man kann die Stadt, und das gilt auch für das Zentrum, in Ruhe entdecken. Die meisten Sehenswürdigkeiten Valencias sind gut mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen, oder auf Fahrrädern, die es überall zu mieten gibt.
Das Herz der Stadt ist die mit Brunnen geschmückte Plaza de la Virgen, in deren Nachbarschaft die wichtigsten historischen Bauten und Sehenswürdigkeiten zu finden sind. Wie etwa die Kathedrale, der Mercado Central oder das Keramikmuseum mit seinem berühmten Alabasterportal.
Der Strand Marvarrosa lädt mit seinem feinen, sauberen Sand zum Sonnenbaden ein oder zum Flanieren auf der kilometerlangen Promenade, wo in kleinen, gemütlichen Restaurants die Paella der Renner ist, die in Valencia ihren Ursprung hat.
Die Ciudad de las Artes y las Ciencias – die Stadt der Künste und der Wissenschaften (Eröffnung im Jahr 1998) – wurde von dem aus Valencia stammenden Stararchitekten Santiago Calatrava entworfen und gebaut und ist das absolute Muss für alle, die den Avantgardismus lie-ben.
Um im Jahr 2007 als Gastgeber des 32. America’s Cup bestehen zu können, wurden für den Ausbau des Hafens 500 Mio. Euro investiert. Die renommierteste Segelregatta der Welt konnte mit Erfolg durchgeführt werden. Wer Yachten, Kreuzfahrtschiffe und Hochseesegler bestaunen will, kommt hier voll auf seine Kosten.
Das Hinterland von Valencia gehört zu den gebirgigsten und einsamsten Gegenden Spaniens. Hin und wieder säumen kleine, verträumte Dörfer den Weg. Wie Morella, wo man sich nach kurvenreichen und engen Strassen mit einem köstlichen, regionalen Essen verwöhnen lassen kann.