Mexiko, Guatemala

(Auf den Spuren der Maya)

Die Maya entwickelten auf der Halbinsel Yucatan und in Teilen von Guatemala, Belize und Honduras, eine einzigartige Hochkultur. Während dem 1. Jahrtausend unserer Zeitrechnung entstand eine einmalige Architektur; aufgrund von Beobachtungen der Gestirne resultierte ein genauer Jahreskalender und mit unzähligen Schriftzeichen gaben sie Ereignisse und Daten an die Nachwelt weiter. Noch ungeklärt ist das plötzliche Verschwinden dieser hierarchisch organisierten Zentren. Geblieben sind unzählige Prachtbauten der Maya-Baumeister, dekoriert mit zum Teil noch nicht entzifferten Inschriften und bildlichen Darstellungen. Es ist faszinierend, der Spur der Mayas zu folgen, wechselhafte Landschaften zu erleben und die liebenswürdige Art der Bewohner zu erfahren.

 

Sizilien

Die grösste Insel des Mittelmeers hat im Laufe der Geschichte, dank seiner strategisch bedeutenden Lage, viele fremde Eroberer angezogen. Als Ergebnis ist eine vielfältige und reiche Kulturlandschaft entstanden. Dazu gehören etwa die Baudenkmäler aus römischer und griechischer Zeit. Die landschaftliche Schönheit besticht durch vielfältige Formen und wird dominiert durch den Ätna, den grössten, noch aktiven Vulkan Europas. Die lebensfrohe und gastfreundliche Art der Sizilianer wird dem Besucher von Sizilien in Erinnerung bleiben.

Brasília

Die Entstehungsgeschichte der Hauptstadt von Brasilien ist weltweit einmalig: Geplant auf dem Reissbrett, errichtet in nur vier Jahren Bauzeit, im Herzen des riesigen Landes, an der Kreuzung zweier Feldwege. Dem Städteplaner Lúcio Costa und dem Architekten Oscar Niemeyer ist es gelungen, mit dem Projekt Brasília, ein in architektonischer Hinsicht aussergewöhnliches Werk zu realisieren. Moderne Gebäude, die von grossen Freiflächen umgeben sind, prägen das Bild des Verwaltungsbezirks. Seit dem Jahre 1987 ist Brasília ein Weltkulturerbe der UNESCO.

Estland

Fernab vom Massentourismus hat es Estland geschafft, durch die Verbindung von Geschichte und Moderne, den Besucher mit positiven Impressionen zu begeistern. Tallinn, als ehemalige Hansestadt, wartet mit zahlreichen mittelalterlichen Sehenswürdigkeiten. Seit der Wiedererlangung der Unabhängigkeit herrscht Aufbruchstimmung und die weltoffene Stadt verbreitet ein angenehmes Flair. Auf dem Land geht es wesentlich beschaulicher zu. Grosse Gebiete unberührter Landschaft, endlose Wälder, Felder, Weiden und Moorflächen begeistern den Naturliebhaber. Die einstigen Eroberer des Landes kamen aus Ost und West, deren Einfluss noch heute, etwa an den russisch-orthodoxen Kirchen mit Zwiebeltürmen, erkennbar ist. Estland ist eine Reise wert.

Nordspanien

Eine Reiseregion, die mehr bietet, als Sonne, Meer und Strand. Von Westen nach Osten sind das Galicien, Asturien, Kantabrien und das Baskenland. Das etwas andere Spanien begeistert durch hohe Bergketten, wilde Küsten, grüne Landschaften und interessante Städte. Die Gaita, ein Dudelsack, verweist auf die kulturelle Verbindung zu den Kelten. In Galicien wird das Überirdische, in Form von Mythen, mit den Naturgewalten verbunden. Die gesprochene Sprache in Galicien ähnelt mehr dem Portugiesischen, als dem Spanischen. Die baskische Sprache ist ganz andersartig und hat sich über Jahrhunderte erhalten. Mit dem Guggenheim Museum hat sich Bilbao, als frühere Industriestadt, zu einem kulturellen Anziehungspunkt entwickelt. Städte mit alten Sakralbauten bieten weitere Möglichkeiten für  Entdeckungen.

Aruba

Aruba ist die kleinste der drei ABC-Inseln (Aruba, Bonaire und Curaçao). Kilometerlange, feinsandige, weisse Strände, die zu den schönsten der Welt zählen, liegen an der Süd- und Westküste, während schroffe Klippen das Landschaftsbild der Nordküste prägen. Die Topographie und die Vegetation sind eher untypisch für eine Karibikinsel. Charakteristisch für das Landesinnere sind Sträucher, Kakteen und bizarre Felsformationen. Der kegelförmige Hooiberg, mit einer Höhe von 168 m, erhebt sich markant aus der flachen Landschaft. Oranjestad, die Inselhauptstadt, gilt als Einkaufsparadies für die vielen Passagiere der Kreuzfahrtschiffe.

Curaçao

Die Karibikinsel Curaçao liegt ca. 60 km vom Festland des nördlichen Venezuela. Als eigenes Land bildet sie einen nach innen autonomen Gliedstaat des Königreichs der Niederlande. Unverkennbar ist die holländische Vergangenheit in der Hauptstadt Willemstad zu erkennen. Fast täglich wird sie von riesigen Kreuzfahrtschiffen angesteuert und im bedeutenden Überseehafen herrscht reger Frachtverkehr. Trocken, heiss, staubig und windig,  passt Curaçao nicht in das gängige Bild „der Karibik“. Doch trotzdem fasziniert die kontrastreiche Insel den Besucher mit ihrem Charme

USA

(Nationalparks im Südwesten)

Die Region besticht durch die einmalige Konzentration von grossartigen Naturlandschaften. Wind, Wetter und Flussläufe haben im Laufe der Zeit majestätische Szenarien, mit bizarren Felsformationen, tief eingeschnittenen Schluchten und farbenprächtigen Gesteinsschichten geformt. Neben der einzigartigen Landschaft erinnern noch heute sichtbare Spuren auf die Geschichte und Kultur der amerikanischen Ureinwohner. Der Südwesten der USA bietet dem Besucher eine Vielzahl an faszinierenden Sehenswürdigkeiten.

Dresden

Auch im Winter, wenn der Touristenstrom etwas abflaut, ist es ein Erlebnis, die altehrwürdige Residenzstadt Dresden zu besuchen. Nach einer sehr bewegten Geschichte, unter anderem mit der fast vollständigen Zerstörung während des 2. Weltkrieges, zeigt sich das Stadtbild fast wieder in der alten Schönheit.
Wegen den kunstvoll gestalteten Bauwerken und Gebäudeensembles wird die Stadt auch als „Florenz des Nordens“ bezeichnet. Berühmte Persönlichkeiten sind hier geboren worden, oder haben in Dresden gewirkt. Mit der Fülle an Sehenswürdigkeiten und dem umfangreichen Angebot an kulturellen Veranstaltungen gibt es für den Besucher viel zu entdecken.

Madeira

Weihnachten auf der Blumeninsel im Atlantik

Die Insel Madeira liegt etwa auf der Höhe der marokkanischen Stadt Casablanca. Sie ist wie die anderen atlantischen Archipele (Azoren, Kanaren, Kapverden) durch Vulkanismus entstanden. Die grüne, üppige Naturlandschaft von Madeira faszinierte seit der Entdeckung im 15. Jh. Seefahrer, Bauern, Händler und Künstler. Jede Siedlergeneration pflanzte Neues, legte Felder und Gärten an, grub Terrassen und Wasserkanäle in die steilen Hänge. Im Laufe der Jahre wichen die Lorbeerwälder Bananenpflanzungen, Hortensiengärten und von Palmen beschattete Parks.
Was macht der Zauber dieser Insel aus? Ihre üppige Natur mit einer unglaublichen Blütenpracht. Die steilen, von Felsgipfeln bekrönten Berge. Wer gerne wandert erlebt Madeira als Paradies, entlang der Levadas oder auf Klettersteigen, durch Urwälder oder über kahlen Fels. Urlauber mit Sehnsucht nach ungetrübter Sonne kommen nicht ganz auf ihre Rechnung. Fast immer ziehen sich an den steilen Bergflanken Wolken zusammen und nicht selten kommt es zu heftigen Regenfällen. Aber genau das sorgt dafür, dass diese Insel nie langweilig wird, sondern immer aufs Neue herausfordert mit Natur pur.
Weihnachten auf Madeira war ein einmaliges Erlebnis.