Azoren

Die Azoren, neun Inseln im Atlantik, zwischen Alter und Neuer Welt, sind eher als „Wetterküche Europas“ denn als Reiseziel bekannt. Die sprichwörtlichen „vier Jahreszeiten“ am Tag halten den Massentourismus fern. Wer jedoch das launische Wetter in Kauf nimmt, wird von den Inseln fasziniert sein. Alle sind vulkanischen Ursprungs. Ihre Existenz verdanken sie der Tatsache, dass hier drei tektonische Platten aufeinandertreffen. Mächtige Vulkane, deren riesige Kraterränder sich als langgestreckte Bergrücken erheben, bestimmen das Landschaftsbild. Auf den Inseln beweist eine wilde, merkwürdig unruhige Landschaft, mit Kraterseen, Grotten und Solfataren, dass die Erde noch lange nicht zur Ruhe gekommen ist. In der Weite des Hochlandes finden sich noch urwaldähnliche Bereiche, die mit der für die Azoren typischen Strauchvegetation aus Baumheide, Wacholder und Lorbeer bedeckt sind. In niedrigen Lagen erstreckt sich sanftes Hügelland mit Viehweiden und Felder, unterteilt mit schier endlosen Mäuerchen aus aufgeschichteten Lavasteinen. Mächtige Lavaströme haben sich an den Küsten ins Meer ergoßen und eine urzeitliche Atmosphäre geschaffen. Die Kleinstädte, meist an der Küste angesiedelt, mit den traditionell weiß getünchten Häusern, tragen zum Reiz der Inseln bei.
„Das Ende einer Reise ist nur der Anfang einer neuen.“ Deshalb werden auch wir wiederkommen, um sich in der Schönheit und der Einsamkeit dieser Inselwelt frei und glücklich zu fühlen.

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