Island

Eyja úr ís og eldi – Insel aus Feuer und Eis

Island, eine Insel die von den Elementen Feuer und Wasser beherrscht wird. Sie liegt näher am nördlichen Polarkreis, als am europäischen Festland. Von Mitteleuropa aus gesehen, ist Island kaum mehr im Blickfeld: ein kleiner Flecken, mitten im Atlantik. Stärker geprägt von den Kräften der Natur als von den Menschen die dort leben.
An der Nahtstelle zwischen den beiden Kontinentalplatten von Europa und Nordamerika
entstehen ständig neue Vulkane und Verwerfungen, schneiden sich Geysire durch die Gletscher, bringen heisse Quellen das Meerwasser zum Kochen, die von schwarzen Schloten auf dem Meeresgrund gespeist werden. Ein schroffes, karges, abweisendes Land? Nein!
Die unverfälschten Schönheiten Islands lassen den Reisenden staunen: Ein ungeahnter Weitblick in eine begeisternde Landschaft, mit außerordentlichen und raschen Licht- und Farbwechseln. Bisweilen führt auch Nebel zu einer dämonischen Verschleierung und regt die Phantasie an. Die Birkenwälder im Tiefland kontrastieren mit weiten, menschenleeren Kies- und Lavawüsten, die sich im Landesinneren ausbreiten. Oder, wer denkt beim Anblick der großartigen Wasserfälle, bei der Erwartung eines Geysirausbruchs, der Betrachtung eines Vogelfelsens, oder auf einer Wanderung durch die Fjorde noch an die ungelösten Probleme des heimischen Alltags? Man vergisst sie und kommt zu einer beglückenden Ruhe.

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