Valencia

Für Individualreisende ein ideales Ziel, weil es noch keine von Touristen überfüllte Stadt ist. Nur selten muss man Schlange stehen, falls man eine Kirche oder ein Museum besuchen möchte. Man kann die Stadt, und das gilt auch für das Zentrum, in Ruhe entdecken. Die meisten Sehenswürdigkeiten Valencias sind gut mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen, oder auf Fahrrädern, die es überall zu mieten gibt.
Das Herz der Stadt ist die mit Brunnen geschmückte Plaza de la Virgen, in deren Nachbarschaft die wichtigsten historischen Bauten und Sehenswürdigkeiten zu finden sind. Wie etwa die Kathedrale, der Mercado Central oder das Keramikmuseum mit seinem berühmten Alabasterportal.
Der Strand Marvarrosa lädt mit seinem feinen, sauberen Sand zum Sonnenbaden ein oder zum Flanieren auf der kilometerlangen Promenade, wo in kleinen, gemütlichen Restaurants die Paella der Renner ist, die in Valencia ihren Ursprung hat.
Die Ciudad de las Artes y las Ciencias – die Stadt der Künste und der Wissenschaften (Eröffnung im Jahr 1998) – wurde von dem aus Valencia stammenden Stararchitekten Santiago Calatrava entworfen und gebaut und ist das absolute Muss für alle, die den Avantgardismus lie-ben.
Um im Jahr 2007 als Gastgeber des 32. America’s Cup bestehen zu können, wurden für den Ausbau des Hafens 500 Mio. Euro investiert. Die renommierteste Segelregatta der Welt konnte mit Erfolg durchgeführt werden. Wer Yachten, Kreuzfahrtschiffe und Hochseesegler bestaunen will, kommt hier voll auf seine Kosten.
Das Hinterland von Valencia gehört zu den gebirgigsten und einsamsten Gegenden Spaniens. Hin und wieder säumen kleine, verträumte Dörfer den Weg. Wie Morella, wo man sich nach kurvenreichen und engen Strassen mit einem köstlichen, regionalen Essen verwöhnen lassen kann.

 

Print Friendly, PDF & Email